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Montag, 5. Dezember 2016

Beruf: Youtube-Star - Die Klick-Millionäre

Youtube-Stars sind heutzutage die Lieblinge der Werbeindustrie. Hinter so manchem scheinbar spassigen Clip steckt eine ausgefeilte Marketingstrategie. Youtube-Stars können jederzeit Videos auf der Plattform hochladen - so erlangen sie Berühmtheit. Doch nur wer genügend Kanäle und Abonennten hat, kann vom Youtuber-Dasein leben. Youtube-Partner erhalten mehr als die Hälfte der Werbeerlöse, wie viel sie allerdings genau verdienen wird geheim gehalten. In Deutschland können angeblich bereits über 100 Youtuber von den auf diese Weise generierten Einnahmen leben. 


Auf ständiger Jagd nach Klicks


Auch das Comedy-Duo Space Frogs gehört bereits zu den sehr erfolgreichen Klick-Jägern, die Youtube zu ihrem Beruf gemacht haben. Ihre Clips werden täglich von tausenden Usern geschaut. Die Videos entstehen in ihrer WG in Berlin. Wöchentlich drehen sie rund 4 Filme. Wie viele ihrer Kollegen machen sie Comedy, ein Format, das derzeit gut läuft auf Youtube. Buch, Kamera und Performance - alles in Eigenregie. 



Die Youtube-Szene boomt


Die Video-Plattform wird heute von 1 Milliarde Nutzern genutzt. Jede Minute werden dabei 100 Stunden Material hochgeladen. Der Umsatz beträgt schätzungsweise 4,8 Milliarden Schweizer Franken. 



Reichweite und Glaubwürdigkeit


Die wirklich grossen, internationalen Youtube-Stars schliessen lukrative Werbeverträge mit grossen Unternehmen ab. So beispielsweise der Youtuber Zach King, der mit seinen professionell bildbearbeiteten Youtube-Videos Bekanntheit erlangte. Der vielversprechende Filmemacher der USA schnappte sich kürzlich die Hauptrolle in der neuen Werbekampagne von Turkish Airlines. So verdient sich der Amerikaner mit seinen typischen mit Zaubertrickli geladenen Clips schnell einmal eine goldene Nase. 


So wurden die ganz Grossen auf Youtube zu attraktiven Aushängeschildern für Grosskonzerne. Marketing von Social-Media-Stars empfinden viele als glaubwürdiger als klassische Werbeformate. Die Klick-Millionäre sind Meinungsmacher, haben eine hohe Reichweise und gelten besonders unter Jugendlichen als nahbarer. Die Youtube-Stars, Instragram-Beautys und Snapchat-Berühmtheiten besitzen Millionen Follower und sind auf diese Weise zu einer eigenen Marke geworden, mit der sich ganz schön viel Geld verdienen lässt. 

Samstag, 12. November 2016

Neues Zeitalter - Youtube, Instagram und Snapchat

Das Smartphone ist aus dem Alltag der Jungen nicht mehr wegzudenken. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel auf 20 Minuten heisst es, dass heutzutage 12- bis 19-Jährige täglich zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Stunden täglich im Internet surfen. Doch wie geht man mit der neuen Generation "Digital Natives" um?


Die Jungen leben heute in einer Zeit mit anderen Möglichkeiten, anderen Zielen und anderen Prioritäten als früher. Das Internet und soziale Medien gehören heute zur Welt eines normalen aufgeweckten Jugendlichen.


Snapchat, Instagram und Youtube - die Lieblinge der Jungen


Es wird heute weniger telefoniert und SMS geschrieben, dafür mehr im Netz gesurft. Dabei hat die Social Media Plattform Facebook jedoch inzwischen bereits an Popularität eingebüsst: Instagram und Snapchat sind neu die beliebtesten sozialen Netzwerke.


Die mit Abstand beliebteste Website ist heute Youtube, auf der Videos und Musik konsumiert werden können. Es hat sich eine regelrechte Fankultur entwickelt: Drei von vier Jugendlichen können gemäss der neusten James-Studie einen Lieblings-Youtuber nennen.

Die Kultur der Selbstdarstellung ist ein weiteres Charakteristika der Smartphone-Generation. Man stellt ein "Selfie" mit möglichst beeindruckendem Hintergrund und wünscht sich viele Likes, möchte also möglichst viel Anerkennung finden.


Immer und überall


Ist das wirklich sinnvoll? Gibt es heutzutage tatsächlich nichts mehr anderes als am Handy hängen?
Ich persönlich sehe das grösste Problem bei der andauernden Präsenz des Smartphones beispielsweise beim Zusammensein mit Freunden. Viele sind heutzutage auch beim Freunde treffen dauernd am Handy, was ich als ziemlich störend empfinde. Es wird nicht mehr im Hier & Jetzt gelebt, sondern an einem anderen Ort: im Internet.

Sorgen bereitet mir ebenfalls die Tatsache, dass man heutzutage bereits 5-Jährige mit einem Smartphone oder Tablet in der Hand sieht. Diese Entwicklung finde ich bedenklich, nicht nur für die Augen der Kinder.


Die Jungen haben sich kulturell weiter von ihren Eltern entfernt, als das in der Vergangenheit der Fall war. Grund dafür ist die rasante technologische Entwicklung. Doch wir müssen uns auch bewusst sein, dass die Kinder in der Welt von morgen leben (müssen), auch wenn sich diese von den früheren Zeiten unterscheidet.

Dienstag, 8. November 2016

Social Media - Vom Konsument zum Prosument

Die Konsumenten von heute konsumieren nicht nur, sie produzieren auch eigene Inhalte im Social Web. Darum spricht man auch von Prosumenten. Doch was bedeutet diese Entwicklung von Social Media für Unternehmen?

Der heutige Konsument ist selbstbewusster als der Kunde von gestern. Er informiert sich offensiv, ist vernetzt und tauscht seine Meinung öffentlich aus. Er ist im Social Web aktiv und vertraut auf die Informationen, welche ihm die Social Media Plattformen bieten. So wird er vom Konsument zum Prosument, was Unternehmen ein neues Spektrum von Möglichkeiten bietet.

Publizieren, kommentieren und "liken": Social Media hat sich innerhalb kurzer Zeit als wichtiges Kommunikationsmittel etabliert. Die interaktiven Plattformen können von Unternehmen als weitere Kanäle genutzt werden, um sich mit den Zielgruppen auszutauschen. Eine Möglichkeit dazu ist das Crowdsourcing.


Crowdsourcing mit Atizio

Ein Beispiel für originelles Crowdsourcing ist die online Brainstorming Community atizio. Sie bietet Unternehmen die Möglichkeit für kreatives Ideen-Crowdsourcing. Auf diese Weise können geplante Marketingkampagnen zusammen mit der Zielgruppe entwickelt werden. Die Crowdsourcing-Community verfügt über 25'000 kreative Denker, deren Wissen und Kreativität genutzt werden kann.



Wie funktioniert die Atizio-Methode?

SCHRITT 1: Fragen ausarbeiten
In einem Workshop werden die brennenden Themen und formuliert Fragestellungen, die sich für eine Online-Community eignen und ein Maximum an Ideen garantieren.

SCHRITT 2: Ideen finden
Die Community liefert in einem Online-Projekt 200 bis 1'000 Ideen.

SCHRITT 3: Ideen auswählen
Auf Basis von mehreren hundert Ideen werden die 10 bis 20 besten Inputs ausgearbeitet. Dazu wird für jede dieser Ideen ein Steckbrief mit anschaulicher Visualisierung verfasst.

SCHRITT 4: Ideen bewerten
Die 10 bis 20 besten Ideen werden im Anschluss von der Community bewertet und fügt zusätzlich qualitatives Feedback an.

SCHRITT 5: Umsetzung planen
Für die 10 bis 20 Ideen wird eine Umsetzungsplanung verfasst. Notwendige Ressourcen dazu können aus der Community rekrutiert werden.


Migros machts vor

Seit 2010 betreibt die Migros mit Migipedia ihre eigene Kundenfeedback-Plattform. Ihre Community umfasst über 25'000 registrierte Mitglieder. Diese bewerten einerseits über 13'000 Produkte, andererseits entwickeln sie aktiv gemeinsam mit der Atizio-Community neue Produkte für die Migros. 


Die Migipedia-Community hat seither einiges bewegt. Über 50 Produkte wurden von der Community neu entwickelt und in die Migros-Regale gewählt. Dazu haben Migipedia-Produkttester dutzende Neuheiten geprüft. So hat Migipedia mit seinen Mitlieder dazu beigetragen, die Migros "Um ihre Meinung besser" zu machen. 


Siehe auch: Die Migrojis sind da